Mittwoch, 12. Juli 2017

#lovelife - Weite suchen

https://www.solebich.de/bild/unendlichkeit/4068506?position=0&list=oYJItI6SnLme2CZVcWUwRHv3b79NtXsVfsJ4Mer9m3U
Weite suchen - und Heimweh finden. das kleinste Kind war zum ersten Mal am Meer. vollkommen überwältigt von den Eindrücken quiekte sie in einem fort, als sich die Wellen wiederkehrend um ihre kleinen Beine legten, für eine Sekunde kuschelten und dann zurückflohen. wir sahen ihr dabei zu und erinnerten uns an unsere Kindertage, als das Meer der Inbegriff von Urlaub war - von Weite und von Wegsein. das älteste Kind dagegen lag am Strand und suchte mit den Augen nach dem Horizont, vielleicht auch nach einer anderen Welt. sie stieg auf die Steilklippen - gern abends und sah der Sonne dabei zu, wie sie im Meer versank. die Wellen waren für sie bekannte Kameraden, aber die Weite beeindruckte schon immer. mit ihren 15 Jahren steht sie auf einer unscheinbaren Schwelle - eine Schwelle, die eben dorthin zieht, wo der Horizont beginnt. genau dort will sie hin .... um dahinter zu sein, um weiter zu sein.

das Suchen nach einer Weite, die scheinbar vor uns liegt und die so vielversprechend, so verlockend ist, weil man ja nicht weiß, wie es hinter dem Nichts aussieht, kann ich gut verstehen. manchmal reicht es nicht, dem Horizont dabei zuzusehen, wie er sich verändert, manchmal würde man ihn gerne selbst verändern oder doch wenigstens Teil davon sein.

am dritten Tag aber waren die Wellen wieder genug  - für das große Kind. doch nun saß das kleinste Kind auf den Steilklippen und schien sich nicht satt sehen zu können an der scheinbaren Unendlichkeit... an diesem Abend fragte sie mich, ob wie nach Hause fahren können?! 

Montag, 10. Juli 2017

#Rezept am Montag {Chiapudding}

sobald ich mit den Kindern in ein neues Haus ziehe - und sei es nur für eine Woche - gibt es immer ein Ritual, das ich wiederhole.... ich schmeiße den Herd an - oder den Backofen und koche oder backe etwas, was nach zu Hause riecht und danach schmeckt. manchmal backe ich Brot, manchmal backe ich Apfelkuchen, manchmal Waffeln und manchmal koche ich Pudding.
letzteres wünschten sich die Kinder, als wir vom Meer nach Hause kamen. ich bin kein so großer Puddingfan. aber die Kinder lieben ihn wirklich sehr. besonders Vanille. das Gute daran ist, Pudding ist schnell gekocht und hat den Geschmack von zu Hause direkt auf der Zunge. den Kindern reicht das dann auch... Päckchen auf, Inhalt der Tüte in Milch einrühren, Zucker dazu, aufkochen, umrühren, fertig. .. für mich muss da ein wenig mehr rein... Pfirsiche zum Beispiel und in jedem Fall Chia... und so wird aus dem langweiligen Vanillepudding ein sehr feiner Chiapudding, den ich wirklich gerne esse!

und nun zu den Zutaten:


  • Vanillepudding (fertig aus der Tüte, wer das nicht mag, kann Vanillepudding auch einfach selber herstellen, dazu 500 ml Milch aufkochen, 2 EL Speisestärke, 2 EL Rohrohrzucker einrühren, den Inhalt einer Vanilleschote einrühren, mit einem Eigelb binden(aufgepasst: der Pudding darf jetzt nicht heiß sein!)
  • 2 TL Chia auf ein Schälchen (ich kaufe meinen immer hier
  • 3 EL Rohrohrzucker
  • ein frischer Pfirsich, gerne auch Erdbeeren, Weintrauben, Äpfel, Himbeeren - was ihr an Obst mögt! gerne auch alles zusammen!

so und nun ans Kochen:

  • Pudding kochen (nach Vorgabe, wenn aus der Tüte)
  • Chia Samen auf den Boden des Schüsselchens verteilen
  • Pudding auf die Chia Samen
  • Obst auf den Pudding
  • alles vermischen
  • und genieeeeeeßen!

was macht ihr, um schnell zu Hause zu sein?!

Sonntag, 9. Juli 2017

#wochenende {Meer}

Urlaub und es zieht mich  - es zieht uns - ans Meer. das Gekreische der Möwen, die salzige Luft und das leise Rauschen der Wellen... dazu das Mehr an Sonnenstunden (Lichtstunden), weil einfach alles flach und einsehbar ist, ist das Gegenkonzept zu unserem Leben. eingeschlossen in Grün, umringt von Hügeln, Kreischen höre ich eigentlich nur die Kinder - das sind meine Heimatgeräusche... deshalb Meer. der Blick zieht weit, das Atmen fällt ein wenig leichter... und doch stellt sich das Heimweh spätestens am 3. Tag ein.
so sehr ich diesen Blick liebe
die pittoreske Landschaft bewundere

gerade hier in der Normandie ist die Steilküste extrem schön (ich verlinke euch mal ein paar malerische Impressionen: Renoir MonetMaufra; Monet; Maupassant; Morisot)
will ich doch nach Hause und meine Zwiebelernte vorantreiben.

die Schönheit des Meeres gibt mir zu denken... mal ein kleiner Blick aus der Komfortzone dieses Blogs... müsste es nicht unser aller Anliegen sein, eben jene Schönheit zu erhalten... und darüber hinaus?! (ich sage nur G20...) und wie schade es ist, dass wir nicht über Inhalte diskutieren, sondern über brennende Autos... über die Protestwelle von Greenpeace zum Beispiel.. und was ihre Botschaft ist!
zurück zur Möwe.... zurück zum Meer.. ich atme noch ein wenig Salzluft und freue mich über Ebbe und Flut, über Sonnenuntergänge im Meer und das Leben!

@naturkinder @fräuleinordnung @karminrot






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Samstag, 1. Juli 2017

#wochenende! °FERIEN!!°


endlich endlich endlich FERIEN!

das große Feiern, Verabschieden, Elternabende, Sommerfeste feiern etc etc etc etc ist vorbei... und es wurde Zeit! so was von Zeit! mit der letzten Rede, dem letzten Grill, der ausging, gingen auch meine Batterien aus und ich fiel in ein großes großes Migräne Loch! pure Hölle... aber mit dem Regen, kam auch die Erleichterung eines schmerzfreien Kopfes wieder und die Schönheit des ersten Ferienwochenendes!

schaut mal, was ich meine Mädchen mir gestern für einen feinen grünen Strauß gebracht haben. überhaupt haben wir den Regen ja so sehr gebraucht!
das Grün ist der Hammer. so unendlich schön, wie alles sich erholt.... (nehmen wir mal Berlin aus.. Hochwasser muss nicht sein!)
und die ruhigen Stunden im Haus, wenn die Kinder in Gummistiefel draußen die Pfützen unsicher machen, nutze ich dann schon mal, um neue Origami Projekte auszuprobieren. wie diese Blüten hier (Anleitung findet ihr hier). sie sollen in weiß mal ein kleines Körnchen schmücken... mal sehen

@naturkinder @karminrot @fräuleinordnung 
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