Donnerstag, 11. Mai 2017

°morgens°

Früh müssen wir raus - wie alle Eltern mit Schulkindern. hektisch ist es auch... oft jedenfalls. dabei mag ich das überhaupt nicht. dieser Stress in den Tag zu kommen. langsam wäre schön, aber leider irgendwie nicht machbar - es sei denn der Schulbeginn würde sich endlich mal nach hinten verlagern! so versuchen wir die Ruhe zu bewahren und zwischen Zähneputzen, Brottüten packen, Bus erreichen,  hin und wieder auch die vielen kleinen Schönheiten des Morgens zu entdecken. zierliche weiße Blüten am Wegrand gehören dazu. Sonnenstrahlen, die durch die Wolken brechen - unbedingt. Tauben, die silbrig glänzend über die Felder tanzen - herrlich.

aber auch die Regentropfen, die auf der Fensterscheibe erst ein Wettrennen machen, um sich dann zu verbinden, gemeinsam weiter nach unten laufen. Atem vor dem Mund, wenn es plötzlich kalt wird. kleine Hände, die sich erst noch in meiner Hand wärmen und im nächsten Moment davon laufen, weil sie eine Freundin gesehen haben, weil ihr Leben sie ruft.... kleine Momente eben. so gesehen kann das Frühaufstehen auch Spaß machen.. 

Kommentare:

  1. Hi - ein späterer Schulstart käme uns allen auch sehr gelegen! *lach*
    Oft fahre ich die Kinder zur Schule - damit verwöhne ich allerdings weniger sie als mich, denn wir haben eine wertvolle gute halbe Stunde, um in den Tag zu starten :-)
    Mein Schlaf-Wach-Rhythmus wäre definitiv ein komplett anderer, wenn das Schulsystem uns nicht nötigen würde, zumal mein Mann und ich selbständig arbeiten. Ins Bett ginge es selten vor Mitternacht und raus aus den Federn auch mal um zehn *hachz*. Und wenn wir dann später mal könnten wie wir wollen können wir nicht mehr, zumindest ist die Erfahrung mit unseren Altvorderen so, die jammern alle, dass sie nicht gut schlafen können... Eine schöne Woche wünsch ich Euch

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  2. Liebe Denise,
    der frühe Morgen und die fehlende Zeit - ja, so ist das.
    Oft hätte ich mir auch mehr Zeit gewünscht, als meine Kinder noch jünger waren. Einerseits. Andererseits musste ich ja auch zur Arbeit, nachdem sie aus dem Haus waren. So gesehen begann die Schule viel zu spät, denn um diese Zeit ist auf den Straßen immer Stau. Immer Hetze, stets auf dem Sprung.
    Nun sind die Kinder groß, ich sitze meist schon vor 7 Uhr am Schreibtisch und es bleibt auch keine Zeit. Morgens nicht und auch nicht abends, denn die Müdigkeit ist bleiern.
    Genießen wir die kleinern Dinge von Herzen. Sie tun so gut! Sie sind oft das, was bleibt. Ein Leben lang!
    Alles Gute dir.
    Claudiagruß

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