Dienstag, 28. März 2017

#creadienstag {Filzhasen}


sobald der Frühling so richtig Fahrt aufnimmt, bin ich in meinem Element. es geht in den Garten, auf den Spielplatz, in den Wald. wir sammeln Äste aus dem Grünschnitt, erfreuen uns daran, wenn sie Blätter treiben. es ist die wohl schönste Zeit des Jahres und ich muss gestehen, dass ich bereits im Herbst auf den Frühling warte.

mit den Kindern habe ich am Wochenende die ersten Filzhasen gebastelt. für die vielen großen und kleinen Zweige, die jetzt im Haus hängen. in meiner Küche hängen 5 kleine Häschen, 2 helle und 3 dunkle. für jedes Kind ein Hase.

habt einen feinen creadienstag. 

Freitag, 24. März 2017

Freitag {Origami}

ein wenig vor österliche Bastelei.... und pinke Blüten. manchmal braucht ein Freitagnachmittag nicht wirklich viel mehr. ein neuer Sandkasten und neue Schippe sind auch nicht schlecht, aber für unsere jüngeren Schulkinder ist das Basteln am Freitagnachmittag wahre Seelentherapie. blühende Mandelbäumchen, diesiger Sonnenschein, ein Hauch von Wärme und manchmal der unvernünftige Versuch barfuß an den Eltern vorbei in den Garten zu huschen. das sind auch Freitagnachmittage. jetzt, heute, hier. Leben eben. nichts großes. viel kleines, viel gemeinsam. und Familie, bevor Freundschaften und Verpflichtungen uns wieder temporär trennen.
für das Origami Häschen haben wir verschieden große Blätter genutzt, manche beidseitig bedruckt, andere einfarbig. mein erster Versuch in der Mitte der Woche ging überraschend einfach und so konnte ich heute mit den jüngeren und auch älteren Origami Kindern die ersten Hasen basteln. die Anleitung findet ihr hier

@naturkinder @holunderblütchen
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Dienstag, 21. März 2017

#creadienstag {Gemeinsamkeit}

aktuell gibt es ein Gewinnspiel - eher ein Malwettbewerb - bei Livipur. als neulich der Frühlingskatalog ins Haus segelte, entdeckten wir es. nun ist hier das große Malfieber ausgebrochen. nicht so sehr wegen des Malwettbewerbs. meine Kinder sehen das eher nüchtern.... sie haben ihre Bilder dennoch eingereicht. das gemeinsame Malen an einem Thema aber fanden alle(!) 5 so schön, dass sie sich spontan vier Blätter zu einem großen zusammenklebten. jeder bemalte seine Ecke, manchmal auch darüber hinaus, wenn es für den anderen in Ordnung war. Respekt, Gemeinsamkeit, Miteinander und ganz große Freundschaften entstehen so. ... und so ganz nebenbei noch die schönste Wohnungsdekoration!

einen schönen #creadienstag euch!

Montag, 20. März 2017

#Montagsrezept {Getreide}

der Frühling hat sich blicken lassen, das Leben nimmt wieder Fahrt auf. und die ganz große Freude an frischen Gemüsen, frischen Getreiden und auch an frischen Obstsäften steigt. wir machen uns jeden Abend einen großen Salat mit Getreide, Avocado oder Tomaten. das Getreide kommt aus dem Laden, früher sicher irgendwo vom Feld. bis wir mal Selbstversorger sein könnten... unser Getreide wird super simpel auf ein Backblech verteilt und bei 180 Grad im Ofen für ca. 5 Minuten knackig gebacken. wer möchte macht jetzt noch Salz darauf.
besonders lecker finde ich aber smoothies. dieses hier hat mir meine Tochter gemacht. aus Erdbeeren und Wasser.. super super lecker! ich genieß dann mal! und euch einen schönen Montag!

Mittwoch, 8. März 2017

#lovelife - von Schuldgefühlen im {Mamasein}


wie viele Frauen, viele Mütter, arbeite ich - außer Haus. neben Blog und Haushalt, habe ich also zwei sehr wichtig Aufgaben in meinem Leben: Nummer 1 die Kinder und Nummer 2 der Job. die Reihenfolge. Punkt. und trotzdem gibt es Momente und Situationen, in denen der Job plötzlich an Platz 1 rückt. die Termine drücken, die Arbeitszeit vorverlegt wird etc. dann kommt das schlechte Gewissen! sofort! dann muss ich Termine der Kinder verschieben oder sie in der Betreuung lassen, bis die Einrichtung schließt. dann sind sie die letzen Kinder, die an der Tür stehen und warten. 

nun könnte man sagen, dass das an der Anzahl der Kinder liegt. aber das stimmt nicht. ich hatte die gleichen Situationen schon, als ich "nur" ein Kind hatte. wie man es dreht und wendet. wir haben alle nur 24 Stunden und begrenzte Ressourcen. meine Kinder haben sich inzwischen daran gewohnt, dass manches hier einfach unrund läuft. und es gibt nur sehr selten die Situationen, in denen  wir alle so sehr überfordert sind, dass gar nichts mehr geht. da hilft dann auch nur noch durchatmen und ... nun ja... bis 10 zählen. aber das erwähnte ich ja bereits.

für mich ist das Arbeiten außer Haus super wichtig. die Definition als Frau über die Kinder hinaus war immer selbstverständlich. ich bin eine Frau, eine Mutter, eine Tochter und alles, was damit zusammenhängt. es ist schade, wenn wir als Frauen nur auf eine Rolle reduziert werden. Männer würden das niemals akzeptieren. brauchen sie auch nicht. denn unsere Gesellschaft applaudiert bei jedem Papa, der das Kind in die KiTa bringt, bei jedem Papa, der sich in der Schule engagiert. Applaudiert bei Papas, die einen Arztbesuch mit einem Kind wahrnehmen und nickt entzückt den Kopf, wenn der gleiche Papa das ganze noch in einem Anzug erledigt, weil er ja eigentlich ein Businessmann ist... es wird Zeit, dass wir Frauen uns mehr applaudieren. wir sorgen dafür, dass hier alles läuft, wir organisieren, wir lieben und leben, wir streiten für unsere Kinder, wir sorgen für ihre Zukunft, wir stellen einen Großteil unserer Träume zurück - bis die Kinder nicht mehr gestillt werden müssen, bis sie keine Hilfe mehr bei den Hausaufgaben brauchen, bis sie nicht Nachts um 3 Uhr aus der Disco abgeholt werden müssen, bis sie keine Betreuung für ihre Kinder brauchen, weil sie arbeiten gehen möchten.... 

Heute ist der 8. März! Heute ist internationaler Frauentag! heute ist unser Tag! heute applaudiere ich uns allen!

Mittwoch, 1. März 2017

#lovelife {vom Alltag}

Ruhe bewahren. bis zehn zählen und dann weiter machen. mein Alltag reduziert sich oft auf diese zwei Sätze.

wenn ich mit den Kindern unterwegs bin, wenn mich Leute komisch ansehen, wenn meine Kinder mich herausfordern und darüber hinaus gehen. wenn ich das Gefühl habe, ich möchte die ganze Welt in Grund und Boden schreien. dann versuche ich .... Ruhe zu bewahren, bis zehn zu zählen ... oft umsonst, sehr oft hilft es.

treffe ich Menschen, die zum ersten Mal hören, wie viele Kinder wir haben, und die erste Reaktion von erstaunt bis offen schockiert ist vorüber, dann kommen sehr oft diese Sätze:

  • der arme Mann! (ehrlich! das ist das erste, was kommt! muss man sich mal überlegen!),
  • wie hälst du das aus? 
  • kommen da noch mehr?
  • guter Gott, was müssen eure Mahlzeiten laut sein!

und ich antworte dann immer... meinem Mann geht es gut. danke der Nachfrage, ich werde eure Sorge an ihn weiter geben. manchmal schüttle ich auch einfach nur den Kopf oder frage, was meinen Mann denn so arm macht, wo er doch von uns beiden Erwachsenen die meiste Zeit an der Arbeit ist! 
ich antworte: das ich es prima aushalte. was soll die Frage eigentlich? wie halte ich das aus!? Kinder zu bekommen ist eine Entscheidung, kein Schicksal, in das man sich fügt. da muss ich nichts aushalten, Kinder sind keine chronischen Schmerzen, die nur nach jahrelanger Therapie (Erziehung?) wieder verschwinden... auch wenn das manch einer so sehen mag, ich sehe es nicht so.
und ob noch mehr kommen oder nicht, ist allein meine Sache.. und die meines Mannes, wir wollen doch vermeiden, dass er wirklich mal arm dran ist, der Arme!
ja und dann die Mahlzeiten! die sind laut, ich bevorzuge lebendig und wer damit ein Problem hat, nun der muss ja nicht an unserer Tafel speisen. im Allgemeinen funktionieren unsere Mahlzeiten ganz wunderbar. vom kleinsten Kind bis  zum größten finden alle, dass unsere Mahlzeiten Kernzeiten der Familie sind. weil wir zusammen kommen, weil wir uns austauschen, was der Tag bringen wird oder gebracht hat, was einen so herum geht im Kopf oder Pläne werden geschmiedet. wie bitte soll man das im Stillen erledigen... ! gar nicht! eben!

klar fordern unsere Kinder uns manchmal auch heraus. klar gehen wir oft als Eltern über unsere Grenzen und wissen eigentlich nicht, wie wir das geschafft haben. wie wir es schaffen, Kinder, Beruf, Haushalt, Partnerschaft usw. unter einen Hut zu bringen. klar verlieren wir super oft die Nerven, besonders, wenn die Kinder noch sehr klein, die Herausforderungen um uns herum sehr groß sind (allein die Ansprüche, die auf einen zukommen, wenn man frisch gebackene Mama ist, sind lächerlich groß) aber ehrlich jetzt mal - es ist die schönste Zeit überhaupt. Klischee, ich weiß! trotzdem! all der Stress, all die Sorgen verschwinden für den kurzen Augenblick, werden aufgewogen für den kurzen Augenblick, wenn eine kleine Hand deine große sucht, wenn du als Vogelscheuche aus dem Bett krabbelst und du trotzdem der Superheld des Tages bist!

mein Haus ist laut, mein Haus ist voller Kinder, mein Haus ist voller Leben und wenn das Leben mir zuviel wird, zähle ich bis zehn, versuche die Ruhe zu bewahren und dann weiter zu machen. denn ganz plötzlich taucht hinter einem die Sonne auf!