Freitag, 30. Dezember 2016


auf dem Weg ins Jahr 2017 ... mir großen Schritten. 2016 war ein aufregendes Jahr. mit sehr vielen schönen Momenten und beinahe ebenso vielen traurigen. manchmal war mir mulmig zumute und dann wieder stampfte das jüngste Kind durch den Flur und sprach mantrisch: ich liebe Brokkoli, ich liebe Brokkoli (die Betonung auf dem I bei Brokkoli) - herrlich niedlich war das und so frisch, alle Sorgen vergessen. 

2016 war Kommunion, war Schuleinführung, war Urlaub an der Ostsee, war Sushi essen, war Langeweile und Hochseilgarten, war Memory spielen und fantastische Bilder malen, war schwimmen  lernen und schwimmen können, war Tannenbaum kaufen am 24. und Geschenke verpacken mitten in der Nacht. 

wir entlassen es mit einem unglaublich leckerem Rezept - süßem Raclette. weil an Silvester und den Tagen danach gerne Raclette gegessen wird. und weil wir Nachtisch nun mal sehr lieben. 


es ist das einfachste, das leckerste Essen überhaupt. ihr braucht:

  • glutenfreien Blätterteig (am besten frisch)
  • Honig und/oder braunen Zucker
  • Früchte - wie Bananen, Trauben, Äpfel, Mangos.... etc.
  • Puderzucker

und so backen wir es:

  • schneidet den fertigen Blätterteig in Raclette Pfannen große Stücke
  • stellt diese Stücke auf einem Teller zum Raclette
  • schneidet das Obst in kleine Würfel und stellt auch diese auf dem Tisch bereit
  • formt nun aus dem Blätterteig kleine Schüsseln
  • legt in die Blätterteigschüsseln auf die Raclette Pfanne 
  • sucht euch das Obst aus, das ihr gerne verbacken möchtet
  • nun stellt die fertig ausgelegten Raclette Pfannen in den Racletteofen
  • lasst es lang genug durchbacken, bis der Teig fertig ist. 
  • mit Puderzucker bestreuen und genießen!
übrigens geht das Rezept auch herzhaft als Pizzavariante. dann solltet ihr aber besser zu einem klassischen Pizzateig greifen. und nun lasst die Korken knallen, ein neues Jahr, neue Möglichkeiten oder aber die alten nur anders verpackt - in jedem Fall Zukunft. und das zählt! Happy new Year


Donnerstag, 29. Dezember 2016

vom Nein sagen #lovlife


Nein ist ein starkes Wort. es grenzt ab. schafft Raum. lässt Distanz zu. ich mag das Wort. weil es so schwer fällt, es zu sagen. nein, ich möchte das nicht. nein, nicht weiter. hier ist meine Grenze. nein, danke, ich habe genug! jedes mal, wenn meine Kinder anfingen lauthals NEIN zu brüllen, hätte ich am liebsten die Korken knallen lassen. denn ja sagen ist so leicht.

ich verstehe nur nicht, warum es für manche Menschen nicht möglich ist, nein als nein zu verstehen. ich möchte nicht Kaffee trinken, heißt dann vielleicht, ja doch, später. Nein! sicher nicht. nein, ich möchte mich nicht verabreden, heißt dann, zu einem anderen Zeitpunkt. Nein, ich möchte Spuktücher nicht verkaufen, heißt dann, aber ich brauch die und ich will die und ich frage einfach so lange, bis sich da doch irgendwas machen lässt.

Herrschaften Grenzen sind Grenzen! Nein heißt NEIN! ich will keinen Kaffee trinken gehen, wenn ich keinen Kaffee trinken gehen will, ich will mich nicht verabreden, egal wie gerne es das Gegenüber hätte, ich will auch keine Spuktücher verkaufen, ganz egal wie gerne diejenige die haben möchte!

wer macht mit?! NEIN ohne Danke einfach NEIN! hübsch laut im Ernstfall, den Kindern gleich tun, die sich um eine Barbie streiten können, bis Kopf und Beine ab sind. die so laut Nein schreien können, wenn ihnen jemand auf das Blatt malen möchte, wenn jemand ihnen den Platz im Kirschbaum streitig machen möchte, wenn jemand das Fahrrad berührt, ins Zimmer kommt und unerwünscht ist, wenn die Haare gewaschen werden oder Spinat gegessen werden soll.

ich möchte die schönen Vormittage genießen, ich möchte mein Leben mit meinen Kindern genießen, ich möchte mir Ziele und Verabredungen setzen, die sich für mich lohnen und nicht für andere und ich möchte super dringend mein Leben mit Menschen ausfüllen, die mich so nehmen, wie ich bin. Nein ist mein Wort des Jahres 2016! denn Raum, Distanz und Grenzen zu schaffen sind wichtig!

Mittwoch, 28. Dezember 2016

#happynewyear

ein kleines Projekt zwischen den Jahren. Grußkarten, die wir malen und verschenken.... und die ich euch unbedingt noch zeigen wollte. denn zwischen den Jahren kann es manchmal ganz schön öde werden. kein Wunder! nach all dem vorweihnachtlichen Stress! kreativ sein hilft da immer und Bewegung! der Wald ist dieser Tage unser bester Freund. deshalb und weil ich jeden Morgen auf eine solche Baumgruppe blicke, wenn ich die Kinder zur Schule fahre, malen wir aktuell Bäume...

verlinkt mit #creadienstag

Samstag, 24. Dezember 2016

#Weihnachten {2016}


ich wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest! gute Laune, viel Freude und ein extra großes Maß an Ruhe! wir lesen uns 2017 wieder!

Donnerstag, 15. Dezember 2016

#lovelife {Weihnachtsgeschenke}


lange lange vor Weihnachten erzählen uns unsere Kinder, was sie sich zu Weihnachten wünschen. mal aus dem Spiel heraus (wir bräuchten noch eine neue Puppe), mal abends, wenn es dunkel wird (ich wünsche mir so sehr ein Nachtlicht), mal wenn wir in der Bücherei stehen und das Lieblingsbuch ist gerade verliehen (ach wär' das Buch doch meins).... ich spitze die Ohren, notiere im Kopf und  manchmal auch auf Papier. wenn dann wirklich die Weihnachtszeit naht, die Kinder ihre tatsächlichen Wünsche aufgeschrieben haben, dann habe ich immer eine feine Mischung aus dem, was sie sich aktuell wünschen und Überraschung. denn die Wünsche vor einem halben Jahr sind längst wieder vergessen, schlummern aber noch irgendwo in ihren Köpfen herum.

da wäre zum Beispiel diese Hasenlampe hier. die wünscht sich das fast jüngste Kind schon seit zwei Jahren und wird  nicht müde, immer wieder zu betonen, wie fein sie die findet. das mittlere Kind wünscht sich ein ganz bestimmtes Buch - Ostwind, auf der Suche nach Morgen - nämlich. sie ist jetzt einfach in diesem Pferdealter und ist super verrückt nach dem Buch. die größeren liegen mir mit Kopfhörern in den Ohren. immer und immer wieder. aber sobald ich sie nach ihren Geschenkwünschen frage, kommen masking Tapes oder Gutscheine oder Spielknete oder Bausätze zum Vorschein. das einzige Kind, das konstant ist in ihrem Wunsch, ist das jüngste Kind. sie möchte einen Kran. Punkt.

klar, dass Hasenlampe, Buch und Kopfhörer schon vor Wochen gekauft wurden. warum auch nicht! und ich muss sagen, ich freue mich jedes Jahr über die großen Augen, die die Kinder machen, wenn etwas unter dem Baum liegt, womit sie absolut nicht gerechnet haben. und mal ehrlich, was wäre Weihnachten ohne eine echte Überraschung!
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Dienstag, 13. Dezember 2016

#creadienstag {Weihnachtsbaum}


Weihnachtsbäume. ich liebe Weihnachtsbäume. grün am liebsten. noch lieber mit Wurzel. aber dieses Jahr versuchen wir mal die kleinere Variante aus Stroh. der Duft ist umwerfend und was passt besser als Stroh zu Weihnachten? 

ich habe die feine Idee des Strohsternebastelns einfach ein wenig ausgeweitet oder verändert und anstatt des Sterns einfach ein Dreieck mit Stroh umwickelt. das Ergebnis ist wunderbar! in jedem Raum steht ein kleiner Baum und bald werden kleine Kugel dran gehängt.

feinen #creadienstag 

Sonntag, 11. Dezember 2016

#wochenende 3.Advent {Bilder}

die Woche über war es richtig kalt. so kalt, dass ich schon beinahe glaubte, Weihnachten stünde direkt vor der Tür! und schon wird es auch wieder wärmer. aber die Eindrücke einer tiefgefrorenen Natur, die bleiben. und was war das schön!
und weil Weihnachten nun also wirklich schon bald ist - zwei Wochen sind wirklich nicht weit - haben wir angefangen, die ersten Geschenke zu verpacken und das dazu passende Geschenkpapier zu basteln. selbstverständlich basteln wir auch die Weihnachtskarten selber. das freut nicht nur die Kinder, sondern vor allem auch diejenigen, die unsere schönen Karten bekommen werden. in diesem Jahr hat nämlich die Seniorenresidenz dazu aufgerufen, Geschenke für einsame ältere Menschen im Seniorenheim vorbei zu bringen. dort werden die Geschenke dann an all jene verteilt, die niemanden haben, mit dem sie Weihnachten feiern können. sehr feiner Gedanke!
als Deko für unsere Vasen haben das jüngste Kind und ich diese Beerenäste gepflückt. ich gehe mal davon aus, dass sie giftig sind. deshalb stehen sie nicht auf dem Tisch - nur für's Foto - sondern außerhalb jeder Kinderreichweite. aber sehen die herrlichen kleinen schwarzen Beeren nicht aus wie kleine Kugeln??

ich wünsche euch einen wundervollen 3.Advent!

@naturkinder @karminrot @fräuleinordnung @holunderblütchen

Donnerstag, 8. Dezember 2016

#lovelife mit Kindern in den Advent


als wir noch keine Kinder hatten, bestand der Advent eigentlich nur aus Glühwein trinken auf überfüllten Weihnachtsmärkten, super peinlichen Weihnachtsfeiern, in denen die Kollegen, die bis dahin eigentlich eher unscheinbar waren, plötzlich zu sehr seltsamen Wesen wurden und aus dem Versuch Heimeligkeit in ein Haus zu bringen, das nur zwei Erwachsene beherbergte. uns fehlte damals aber nichts - nur um das mal klar zu stellen.

als dann unser ersten Baby geboren war, erlebten wir den Advent als sehr sehr anstrengend, denn unser erstes Baby wurde Ende November geboren. Nikolaus fand im Krankenhaus statt, denn das Kind kam per Notkaiserschnitt auf die Welt. und danach war mir auch alles andere als festlich zumute. unser erstes Weihnachtsfest mit Baby unterm Baum fand faktisch  nicht statt, weil der Baum fehlte und der Schlaf und ich glaube mich erinnern zu können, dass ich bei einem Fondue einfach auf den Sofa eingeschlafen war, weil das Baby schlief, der warme Geruch nach leckerem Essen mich schläfrig machte und sich doch urplötzlich eine tiefe Ruhe in unserem Haus ausbreitete.

denn plötzlich war da doch das Bewusstsein - wir sind zu dritt, wir sind Familie.

im Jahr danach strahlten die großen Augen unseres Babys als sie ihre ersten Nikolaus Stiefel vor der Tür fand. was war sie froh gewesen. wir bastelten einen Weihnachtsmann für's Fenster, einen Adventskranz für unseren kleinen Küchentisch und bucken Plätzchen. so ganz langsam fanden und finden wir unseren Weg als Familie durch den Advent. ruhiger werden, Weihnachtsfeiern ausfallen lassen, um sich bei einem guten Buch gemeinsam auf dem Sofa zu finden.

jetzt ist die Zeit der Spiele, des Lesens, der Kerzen, des Bastelns, des Redens. jeden Tag einen Stern finden - auf dem Weg zum Licht. Wintersonnenwende/ Weihnachten mit Kindern ist sehr intensiv und sehr wunderbar!  

Dienstag, 6. Dezember 2016

#creadienstag im Advent


entschuldigt, dass es gestern kein neues Rezept gab. ich war sehr mit den Nikolaus Vorbereitungen beschäftigt. wie durch ein Wunder waren ALLE Süßigkeiten - Nikoläuse etc. - die ich eigens für heute gekauft hatte, verschwunden. weg, einfach weg. ich vermute, sie wurden genascht, denn meine Kinder finden bei Heißhunger jedes Versteck! also musste ich umdisponieren und wir haben statt der Plätzchen und Nikoläuse aus Schokolade in diesem Jahr mal Nüsse und Mandarinen und Pudelmützen verschenkt. und wir haben noch etwas anders gemacht. wir haben uns auf den Weg zum Tannenbaum der Gemeinde gemacht. als es schon dunkel war, der Mond am Himmel stand und die Lichter in voller Pracht strahlen konnten. dann sind wir leise singend (den großen Mädchen wäre das sonst peinlich gewesen) drei Runden um den Baum gegangen und wieder nach Hause gefahren. mal ehrlich, das war richtig schön. die Kerze für den Nikolaus haben wir denn auch direkt heute morgen wieder angezündet.


und schaut mal. diese Strohsterne Bastelidee gibt es heute bei Tanja Berlin zu sehen (gut die Anleitung ist schon älter, aber so so schön!). sie hat eine wunderbare Anleitung geschrieben! die Sterne entstehen bei uns gerade im Accord, denn ich kann von diesen Strohsternen nicht genug bekommen.

euch einen schönen #creadienstag

Sonntag, 4. Dezember 2016

#Wochenende {basteln}


vor dem 2.Advent haben wir Wichtelgeschenke gebastelt und verpackt. Wichteln ist so eine schöne Sache. so viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit! unsere Kinder können es nicht abwarten, bis sie wissen, wen sie bewichteln dürfen und sie überlegen und überlegen, was sie verwichteln, denn es soll ja passen. das zu bewichtelnde Kind soll freudengroße Augen machen.
darüber hinaus haben wir einfach mal so eine freundliche Lilie aus dem Blumenladen mitgenommen, weil das Wetter gar zu grau war. sie hat uns mit ihrer Farbe und ihrem Duft betört. heute scheint die Sonne und unsere Lilie ist verblüht. das nenne ich Timing!

heute werden wir den Trierer Weihnachtsmarkt besuchen und es uns bei Karussell und Glühwein richtig gut gehen lassen. ich wünsche euch einen schönen zweiten Advent.


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