Dienstag, 31. März 2015

creadienstag - Schlüsselanhänger


Ostern und Osternester - beide gehören ja zusammen. Was aber gehört in diese Nester? Ich halte es seit Jahren eigentlich wie in meiner Kindheit - Ostereier und Süßigkeiten. Das war's. Aber in den letzten Jahren bekommen immer mehr Kinder um uns herum Kleinig - oder auch Größigkeiten, wie Bücher oder Roller oder Puppen... Um mich dem Konsum nicht komplett zu unterwerfen, aber damit unsere Kinder auch nach den Ferien erzählen können, sie haben mehr bekommen als "nur" Süßigkeiten, bekommen die großen Kinder - und um die geht es ja eigentlich - zu diesen Ostern kleine Osterhasen Schlüsselanhänger mit Schlüsseln für das Haus, für die Kinder, die noch keinen haben.

Mein Osterhasen Schlüsselanhänger ist mein Beitrag zum creadienstag, wo es sicherlich sehr österlich zugeht heute. 

Montag, 30. März 2015

Montag - recipe - Butterkuchen ohne Hefe



Der Butterkuchen ist ein Klassiker der Sonntagskuchen - aber bitte ohne Hefe. Ich mag zwar Hefekuchen, aber ein guter Rührteig mit leicht angebackenen Mandeln und Sahne drüber ist mir lieber. Abgesehen davon ist der Butterkuchen ohne Hefe leichter herzustellen und dauert nur die Hälfte der Zeit. Mit dem Anrühren des Teigs und dem Backen des Kuchens dauert der ganze Akt nur ca. 30 - 40 Minuten. Das schafft man auch noch, wenn sich jemand zum Kaffee angekündigt hat und es schon 14.00 Uhr ist.

die Zutaten

für den Teig:
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillepulver
150 g Zucker
1 Päckchen Sahne
5 EL Milch

für den "Belag":
100 g gemahlene Mandeln
150 g Zucker
50 g Margerine
50 g Butter

als Schmankerl:
2 EL Sahne
2 EL Zucker
20 g Butter


ans Backen:

Zunächst muss der Teig hergestellt werden. Dazu alle Zutaten für den Teig wie oben beschrieben in genau der Reihenfolge miteinander vermischen. Den Teig auf ein Blech geben und den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Nun einen kleinen Topf aufstellen. Die Butter und die Margarine in dem Topf erwärmen, den Zucker dazu geben. Leicht karamellisieren lassen. Zuletzt die gemahlenen Mandeln in den Topf geben. Alles miteinander vermischen. Die entstanden Masse auf den auf dem Blech wartenden Teig geben.

Den Backofen auf 180 Grad runter drehen. Den Butterkuchen auf mittlerer Schiene für ca. 20 - 30 Minuten durchbacken. Sobald der Kuchen fertig ist aus dem Ofen nehmen. Ofen ausmachen. Auf den warmen Kuchen die Schmankerl Zutaten geben. Also erst die Sahne über den Kuchen geben, dann den Zucker und zu guter letzt kleine Butterflocken auf den fertigen Kuchen legen. Den Butterkuchen noch einmal in den noch warmen Ofen zurück schieben.

5 Minuten warten und sobald die Butter geschmolzen ist, den Butterkuchen aus dem Ofen nehmen. Und genießen! Besonders lecker - und damit Teil der guten Dinge - wird der Butterkuchen mit Eiscreme oder frischen Früchten. Ich liebe ja Erdbeeren, also habe ich Erdbeeren drüber gegeben. Weintrauben gehen aber auch!

Und nun ab zum sweet treat...

Sonntag, 29. März 2015

preview


In der kommenden Woche erwarten euch die guten Dinge in einer schnellen, last minute Osterbastelei, spannenden Abenteuern auf dem Meer und Vorbereitungen für das Osterfest. Daneben erzähle ich Kleinigkeiten aus dem feinen Alltag Ferien. Habt ein schönes Restwochenende.

Samstag, 28. März 2015

Wochenglück und Samstagskaffee

Es sind Ferien - endlich! Alle Kinder sind zu Hause. Ganz nah und ganz wichtig. Jedes auf seine Weise. Wir überlegen, was wir anstellen sollen mit all der freien Zeit und lassen uns treiben in den Tag - um festzustellen, dass der Tag zu kurz für Kurzweile ist.

Ferien machen mich glücklich. Ferien ist geliebter Alltag, ein freier Alltag, ein Alltag der guten Dinge. Wir suchen nicht nach Erholung, wir finden uns alle einfach wieder.

und manchmal entstehen dann schon beim Frühstück kleine Feenhäuser auf der Terrasse. Schließlich weiß man nie, wann die Feen nach dem Winter wieder kommen.

Während ich also meinen Kaffee auf dem Balkon trinke - und ich grüße die Kaffeerunde von ninjasieben - unternimmt das jüngste Kind die ersten Versuche eigenständig zu sein.

Ganz großes Glück in dieser Woche war eine Schale voller feinster Erdbeeren, die von kleinen Fingern direkt vor meinen Augen verschwanden.

und natürlich hat mich auch das Freitagsbasteln glücklich gemacht. Mittlerweile haben auch die Kinder ihre eigenen Püppchen gemacht. (Ich gebe zu, die Filzkugel habe ich um das Band gewickelt und auch bei den Haaren war ich behilflich.. aber der Rest! ist pure Eigenleistung .. die ich nicht zeigen darf. nun ja...)

Jetzt wünsche ich euch ein schönes Wochenende und für alle, die jetzt auch Ferien haben, die Schönheit des besonderen Alltags.

Freitag, 27. März 2015

Friday crafting - Kinderkette


Eine kleine Freundin unserer Töchter hat bald Geburtstag. Manchmal darf ich zu solchen Anlässen kleine selbstgebastelte Freundlichkeiten basteln. Das macht mich sehr froh, denn ich verschenke lieber selbstgemachtes als gekauftes. Weniger Müll, mehr persönliches und Teil meiner guten Dinge. Diesmal habe ich eine Kette gebastelt, die sogar unseren kleinen Mädchen so gut gefallen hat, dass sie sie beinahe nicht weiter verschenken wollten. Ich empfinde das als eine Auszeichnung. Die kleine zarte Kette ist mein Freitags Bastelprojekt.

Im Grunde genommen ist die Kette genauso zu basteln wie die Kirschen aus Filz

Eine Kette umwickelt mit eine Filzkugel. Darunter wird ein Stück Stoff als Kleid genäht. Das Gesicht  könnt ihr auch mit Fensterfarbe auftragen. Und das war es eigentlich schon. Wer möchte, kann sein Freitagsprojekt gerne hier in im Kommentarfeld verlinken. 

Donnerstag, 26. März 2015

LESEN!

LESEN!

Ein Buch lesen, ein Buch ansehen, es riechen, Geschichten erleben oder Wissen sammeln - all das sind die guten Dinge des Lebens. Mit Kindern gemeinsam lesen ist ein hohes Gut, an dem nicht nur die Kinder wachsen, sondern auch wir Eltern. Ist eine Geschichte spannend, gehen wir gemeinsam auf die Reise. Beinhaltet ein Buch vorrangig Wissen, profitieren wir alle davon. Ein Buch zu Hand zu nehmen und gemeinsam mit unseren Kindern zu erleben, welche großartige Welten sich eröffnen können - genau das möchte ich am Donnerstag tun. Ich möchte hier auf die guten Dinge mit euch zusammen Bücher erkunden, Bücher, die ich gut finde vorstellen und mich gerne inspirieren lassen, von euren Büchern. Welche Titel findet ihr spannend, interessant oder sollte man als Kind unbedingt gelesen haben? Und damit es kein Kuddelmuddel gibt, gebe ich die Kategorien vor. Ich freue mich auf eure Kommentare.

Kategorie heute: Klassiker



Ein kleiner Bär und der Honig - welch liebenswerte und charmante Liaison. "Winnie der Puh" mein Klassiker heute. Ich habe Winnie den Bären erst als Erwachsene kennen gelernt, genauso wie Jim Knopf. Und ich muss sagen, es hat mich eine kleine Zeit in Anspruch genommen, um die Schönheit dieses Buches zu sehen. Die Aufmachung des Buches, das mein Mann eines Tage in den Händen hielt und sagte: guck mal, was ich auf dem Flohmarkt gefunden habe, fand ich wenig ansprechend. Die von Disney allerdings fand ich gruselig. 
Aber dann habe ich begonnen den Puh Bären - so nennen ihn meine Kinder - zu lesen. Mit den Kindern, jeden Abend eine Geschichte oder auch mal nur eine halbe, wenn sie zu lang war. Und ich habe mich bis über beide Ohren in den kleinen Bären verliebt. Einfältig soll er sein, ist es aber nicht. Ein Freund von Christopher Robin ist er und hat Ferkel besonders gern. Er gibt Acht, er sorgt sich auch im größten Hunger immer zuerst um seine Freunde. Und siehe da, das Gute kommt zu ihm zurück. Wie wundervoll die Kinderwelt doch sein kann. 

Winnie der Puh gehört in jedes Kinderzimmer! Nicht von Disney als Film oder Bilderbuch. Sondern die Originalgeschichten von A.A.Milne. Sie sind so unerhört komisch! Wobei sich der Witz ganz oft verbirgt und dann plötzlich sichtbar wird. Liebenswert lesenswert! Unbedingt zu empfehlen ab 5 Jahre!

A.A.Milne: Pu der Bär.
Gesamtausgabe. Dressler Verlag, 2009.
331 Seiten
ISBN-10: 3791513397
€ 15,90 

Mittwoch, 25. März 2015

Mittwoch - love life


Humor ist etwas sehr seltsames. Ich habe keinen - oder nur ungewollten Humor. Bei meinen Kindern ist das Verhältnis zwischen den humorvollen und humorlosen Kindern ausgewogen, wenn man den Niedlichkeitsfaktor der Kleinen mal reduziert.

Denn ein Kleinkind, dass sich heimlich über ein Tüte hermacht, in der eine Nussecke versteckt ist, diese Tüte mit den kleinen Händchen unter sehr viel Mühe aufbekommt und dann leise schmatzend in der Ecke sitzt, zwingt beinahe jeden zum Lachen.

Aber ich rede von anderem Humor. Neulich saßen die Kinder beim Mittagstisch und erzählten sich Witze. Lautstark wie immer. Plötzlich wurde es still. Ich lauschte auf. Was war passiert? Eine meiner Töchter hatte einen Witz erzählt, den offensichtlich niemand zum Lachen fand. Wie furchtbar. Und ich hatte noch nicht mal zugehört, weil ich das jüngste Kind fütterte. Schande über mich.

Nun überlegte ich fieberhaft binnen Sekunden wie man das Kind aus der misslichen Lage befreien könnte. Musste ich aber nicht. Sie stimmte einfach herzlich in ein großes Gelächter ein. Denn sie fand den Witz gelungen. Und als eine ihrer Schwestern fragte, warum sie lachte, antwortete sie ganz schlicht. Ich muss über meinen Witz lachen. Das fanden die anderen so lustig, dass sie sofort ins Lachen einfielen.

Es dauerte, bis sich alle wieder beruhigt hatten. Aber als die Lachwelle verebbte, drehte sich meine Tochter, die diese Lachwelle ausgelöst hatte, zu mir und sagte, ist schon komisch, worüber man so lachen kann. Darüber musste ich lachen. Denn unsere Tochter ist sieben. ...

Wie gesagt, Humor ist etwas seltsames. 

Dienstag, 24. März 2015

creadienstag - Hasen und Gras



Es ist der creadienstag vor den Frühlingsferien und deshalb muss heute der Hase her. Der Hase den ich bei Sonja Egger und ihrem wunderbaren Blog Ars pro toto entdeckt habe. So eine schöne Arbeit! Aber zeitintensiv. Deshalb nur herstellbar so lange die Kinder noch in die Schule gehen. Jetzt in den Ferien werden wir kleine, gemeinsame Projekte verwirklichen, die ich euch selbstverständlich beim Freitagsbasteln vorstellen werde.

Aber zurück zum Hasen an der Tür. Aus Pappe mit dem Teppichmesser geschnitten. Die Schalen mit einfachem Gras aus dem Garten gefüllt und schon ist ein neuer schöner Türschmuck fertig. Ganz schlicht und nur ein wenig kitschig...

Der Hase im Origami Stil, der eigentlich eher an etwas expressionistisches erinnert, ist mein Beitrag zum heutigen creadienstag

Montag, 23. März 2015

Montag - recipe - der Klassiker der Kuchen!


Heute stelle ich euch meine Version des Kuchenklassikern schlechthin vor: der Apfelkuchen. Ich liebe Apfelkuchen, aber eigentlich nur um diese Jahreszeit. Denn der Apfelkuchen braucht mehlige, gelagerte Äpfel, die eigentlich kein Mensch mehr einfach so essen möchte.

Also hole ich die alten Äpfel des vergangenen Herbstes aus dem Keller und backe. Ich backe meinen Apfelkuchen immer ohne Hefe, dafür mit vielen, leckeren Streuseln.

die Zutaten



180 g Mehl
halbes Päckchen Backpulver
3 Eier
180 g Zucker
180 g Butter oder Margarine
3-4 Äpfel

für die Streusel:
ca.100 g Butter
50 g Mehl
50 g Zucker


ans Backen

Mehl, Backpulver und Zucker miteinander vermischen. Die Margarine oder Butter hinzugeben. Nach und nach die Eier unterrühren. Zu einem geschmeidigen Teig verrühren, wenn der Teig zu flüssig ist, noch ein wenig Mehl hinzugeben, ist der Teig zu fest mit etwas Milch geschmeidig machen. Den Teig in eine runde Backform geben. Nun die Äpfel in kleine Stücke schneiden. Gerne mit Schale. Die Äpfelstücke auf den Teig geben.

Die Streusel in einer neuen Schüssel ankneten. Dazu zuerst die Butter und den Zucker miteinander verkneten, dann das Mehl dazu geben.

Die Streusel auf die Äpfel geben. Alles in einem vorgeheizten Backofen bei ca. 180 Grad für 45 Minuten backen. Fertig! Lecker und genießen! Ihr könnt den Kuchen gerne warm mit Vanilleeis servieren. 

Sonntag, 22. März 2015

preview


In der kommenden Woche erwarten euch die guten Dinge in Form eines Hasen, eines Bären und speziell für mich in Form der Frühlingsferien. Die Gedanken am Mittwoch kreisen diesmal um Humor. Und am Montag gibt es einen Klassiker im Kuchenbereich. Wir lesen uns!

Samstag, 21. März 2015

Wochenglück und Samstagskaffee


Da ging sie hin, die partielle Sonnenfinsternis. Von uns aus herrlichste Sicht auf das Ereignis der Ereignisse der vergangenen Woche. Und wo mussten die Schulkinder bleiben? Im Haus genauer im Schulhaus. Alle Türen verschlossen und verriegelt, alle Fenster mit Rollos verdunkelt. Was habe ich mich geärgert, dass ich die Kinder nicht einfach zu Hause gelassen habe. Trotzdem: das große Kind hat sie gesehen - die partielle Sonnenfinsternis. Das hatte ich ehrlich auch so erwartet, denn das große Kind geht auf ein MINT Gymnasium. Und da denke ich, ist es Pflicht, sich so ein Naturschauspiel anzusehen. Und die kleineren Kinder? Nun, es wären nicht meine Kinder, wenn sie nicht doch eine kleine Spalte irgendwo zwischen eingesperrt und kompletter Dunkelheit gefunden hätten, um die Brille aufzusetzen und einen Sekundenblick erhaschen zu können! Das haben sie gut gemacht!

Neben einer teilweise verschwundenen Sonne hat mich der normale Alltag glücklich gemacht.  Ein Brot nach einem Rezept von hier - was war das lecker!


ein neuer, alter Spiegel mit samt neuer, alter Pflanze


mein Bastelprojekt vom Freitag - Weidenkätzchen für alle


und mein Kaffee nach einer langen Nacht - dafür mit frischen Brötchen! Zeit für die liebe Runde bei Ninja und ihrem Samstagskaffee
das beste aber war ein Gewinn. ich habe noch nie gewonnen und ausgerechnet bei Franse liebt Meer gewinne ich meinen Lieblingstee - siehe erstes Bild! ich muss schon sagen!

Was andere Blogger glücklich machte, lest ihr wie jeden Samstag bei Fräulein Ordnung.

Freitag, 20. März 2015

friday crafting - Weidenkätzchen fürs Haus


Weidenkätzchen stehen unter Naturschutz und gehören in die Natur! Denn die guten Dinge sind Teil der Natur und sollten dort auch bleiben! Aber: ich liebe Weidenkätzchen und ich möchte sie gerne im Haus haben. Willkommen also beim Freitagsbasteln. Heute braucht ihr einen alten, dunkelbraunen Ast, Heißklebepistole und weißen Nadelfilz. Und schon kann es los gehen. Denn Weidenkätzchen sind so einfach herzustellen.

ans Basteln:

Formt mit nassen Fingerspitzen kleine Filzkugeln. Diese Filzkugeln müssen weder perfekt rund noch mit einer Prickelnadel in Form gebracht werden. Einfach schnell ca. 30 Sekunden das Nadelfilz zwischen den Fingerspitzen rollen. Mit der Heißklebepistole werden diese kleinen Kügelchen dann an euren braunen, alten Ast geklebt und schon sind die Weidenkätzchen für das Haus fertig! Viel Spaß beim Nacharbeiten!

Donnerstag, 19. März 2015

LESEN!

Ein Buch lesen, ein Buch ansehen, es riechen, Geschichten erleben oder Wissen sammeln - all das sind die guten Dinge des Lebens. Mit Kindern gemeinsam lesen ist ein hohes Gut, an dem nicht nur die Kinder wachsen, sondern auch wir Eltern. Ist eine Geschichte spannend, gehen wir gemeinsam auf die Reise. Beinhaltet ein Buch vorrangig Wissen, profitieren wir alle davon. Ein Buch zu Hand zu nehmen und gemeinsam mit unseren Kindern zu erleben, welche großartige Welten sich eröffnen können - genau das möchte ich am Donnerstag tun. Ich möchte hier auf die guten Dinge mit euch zusammen Bücher erkunden, Bücher, die ich gut finde vorstellen und mich gerne inspirieren lassen, von euren Büchern. Welche Titel findet ihr spannend, interessant oder sollte man als Kind unbedingt gelesen haben? Und damit es kein Kuddelmuddel gibt, gebe ich die Kategorien vor. Ich freue mich auf eure Kommentare.

Kategorie heute: Gegensätze

Gegensätze faszinieren Kinder - groß/klein - laut/leise... dunkel/hell. Es hat etwas magisches. Deshalb kaufe ich gerne hin und wieder Gegensatz Bücher ein. Aber nur, wenn sie wirklich gut aufgemacht sind. Jahrelang fand ich keines und nun kam 2014 ein ganz wundervolles, kleines Gegensatz Buch auf den Markt, das die Bücherlisten im Kinderbuchbereich zu Recht stürmt und in jedem halbwegs gut sortierten Kinderfachgeschäft zu kaufen ist. 

"ich groß, du klein" heißt das zauberhafte Büchlein. Geschrieben und illustriert von Lilli L'Arronge. Geschrieben ist es aus der Sicht des großen Wiesels, das beständig die großes Dinge seines Lebens aufzählt und dann kommt das kleine Wiesel mit den kleinen, aber viel besseren Dingen. Wie zum Beispiel: ich stark du schwach. Das große Wiesel trägt das kleine Wiesel den Berg hinauf. Wer hat es hier wohl besser?!

Manche Gegensätze sind auch einfach nur herzerweichend, wie: du groß ich klein du mein ich dein...

Was auch immer auf der nächsten Seite steht, unsere 5 jährige Tochter kannte alle Seiten nach dem 2.Lesen auswendig. Sie weiß, welcher Gegensatz sich nach dem Umblättern zeigt, sie fiebert mit und sie freut sich. Wie sollte sie auch nicht. Wenn wir abends vor dem zu Bett gehen dieses Buch gemeinsam lesen, breitet sich ein Stimmungsteppich aus, der wie Zuckerwatte ist: klebrig, süß und so schön bunt, man möchte immer mehr davon!

Lilli L' Arrongeich groß – du klein
56 Seiten | 20 x 20 cm
geb. | durchgehend farbig
Ab 3 Jahren und für die ganze Familie
ISBN 978-3-942787-20-8 

Kosten: 14,95 Euro

P.S.: der Verlag bietet ein Video Einblick in das Buch an, so könnt ihr euch einen noch besseren ersten Eindruck verschaffen.

Mittwoch, 18. März 2015

Mittwoch - love life


Auf meinem morgendlichen Spaziergang mit dem jüngsten Kind - wir waren heute morgen schon sehr früh raus, die Vögel lauschen und Vitamin D tanken - und während sich das Kind so langsam in Richtung Schlaf verabschiedete, begegnete mir eine alte Freundin. Wir hatten uns lange nicht gesehen. Und siehe da, sie ist schwanger. Schon die Hälfte der Zeit ist rum. Was für schöne Neuigkeiten. Nun erzählte sie mir, dass sie eine vollkommen neue Garderobe für das zweite Kind brauche, da das erste Kind ein Winterkind war. Dieses Baby aber würde im Sommer zu Welt kommen. Also brauchte sie Sommerkleidung. Ich tat, was man immer tut, ich bot die gebrauchten Babykleider unserer Töchter an. Und zum ersten Mal seit einer halben Ewigkeit bekam ich auf dieses Angebot eine positive Antwort. Normalerweise laufen die Antworten nämlich dann, ach ich kauf das lieber neu oder hast du auch Biokleidung dabei (selbst wenn ja, dann nein), die Schwägerin oder die gute Freundin haben auch... und am Ende winke ich ab und sage: super.

Es gab mir zu denken. Was machen wir eigentlich mit all der schönen Babykleidung, die kaum getragen schon wieder aussortiert werden kann. Weiter geben ist eine schöne Option, aber ich habe in den vergangenen Jahren nur zweimal - nun wird es das dritte Mal sein - meine Babykleidung weitergegeben. Mit Second Hand shops habe ich keine gute Erfahrung gemacht. Da wird  - zumindest bei uns - nur dann Kleidung angenommen, wenn quasi noch das Etikett dran ist. Ebay ist eine Option - aber dafür habe ich leider kaum Zeit. Kleidermärkte sind meines Erachtens reine Zeitverschwendung.

Was also mache ich mit meiner alten Babykleidung? Auf den Dachboden stellen und darauf warten, dass eine meiner Töchter aus lauter Sentimentalität auf die Idee kommt, bei ihrem ersten Kind mal nachzusehen, was noch zu gebrauchen ist?! Eher nicht oder nur ausgewählte Teile. Denn ehrlich: Motten oder Mäuse oder beides machen den Plan schon zu Beginn zu nichte. An die Wand mit den schönen Teilen. Habe ich mal in einem Magazin gesehen. Nette Idee. Ich denke darüber nach.

DRK - gute Option. Allein dir Vorstellung, dass das wenigste der Kleidung bei wirklich bedürftigen Menschen ankommt, mag ich gar nicht. Ich habe sogar schon mal bei der Behörde für Flüchtlinge angerufen. Aber da kam überhaupt nichts. Was bleibt sind karitative Einrichtungen und Umsonstläden und auch das Upcycling der getragenen Teile. Für eine bessere Umwelt und weniger Müll.

Übrigens gibt es dazu momentan eine Ausstellung in Hamburg im MKG Hamburg. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt zeigt sowohl die Schattenseiten der schnellen, modernen Mode als auch die Möglichkeiten der Slowmode auf. Ein Katalog ist meiner. Mal sehen, was für Vorschläge ich finde. Vorerst aber suche ich noch schnell die kleinen Bodies mit den Schiffen und die Strampler mit den Tomaten und Auberginen zusammen - sie werden schließlich bald gebraucht!

Dienstag, 17. März 2015

creadienstag - das Osternest


Bald ist Ostern. Bald darf die erste Deko einziehen. Eier ausblasen ist nicht so meines. Eier zerschlagen kann ich deutlich besser. Unsere Kinder mögen das Eier anmalen. Aber Schalen anmalen ist auch o.k. Zerschlagene Eierschalen mit Zeitung bekleben, ist ganz super für die Kinder - besonders für die großen. Jetzt müssen die schönen Eier nur noch irgendwie dekorativ im Haus ausgelegt werden. Aufhängen fand ich wirklich schwierig. Ständig ging mir bei dem Versuch ein Loch in eine der zerbrochenen Schalen zu machen, das Kunstwerk kaputt! Also ein Nest oder auch zwei oder drei... wir haben ja genug Räume! Verpackungsmaterial aus einer Weihnachtspost wurde umgearbeitet zu einem Nest. In das Nest habe ich pinke Federn gegeben und die schönen beklebten Eierschalen der Kinder. Fehlte nur noch das Vögelchen, das aus den Eier krabbelt.


Das habe ich schnell nadelgefilzt. In die anderen Nester habe ich Hasen oder Kücken gegeben - natürlich auch aus Filz! Die zeige ich euch später! Jetzt zeige ich erst mal das Osternest aus Resten und zerschlagenen Eiern aber mit besonders viel Charme beim heutigen creadienstag.

Montag, 16. März 2015

Monday recipe - Grießbrei gar nicht langweilig


Manchmal koche ich sogar zum 2. Frühstück. Immer dann, wenn ich den Eindruck habe, die Kinder brauchen etwas Kräftiges für den späten Vormittag und auch immer nur in den Ferien oder am Wochenende. Ist ja klar! Dann gibt es Nudelsuppe oder Grießbrei. Unsere Kinder lieben Grießbrei. Gereicht mit Zimt und Zucker oder Früchten aus dem Glas. Und weil ich immer einen ganzen Topf koche, bleibt meist etwas übrig.


Und da kam mir die spontane Idee, dem unangekündigten Sonntag Nachmittagsbesuch doch einfach schnell einen Grießbrei als Kaffeeidee anzubieten. In einer Espressotasse für jeden - von den Tassen haben wir mehr als genug. Entweder mit Kirsche oder mit Espresso und weißer, geriebener Schokolade. Beides super lecker. Und beides kam ganz hervorragend an! 

die Zutaten:

1 Liter Milch
2 kleine Tassen Weichweizengrieß
2 EL Zucker
20 ml Sahne

für oben drauf:
Kirschen aus dem Glas (oder wenn Saison frisch)
Zimt 
Espresso
weiße Schokolade (eine Rippe)

das Rezept:

Milch mit Sahne und Grieß unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Sobald es kocht, die Temperatur herunter drehen und nur noch köcheln lassen bis der Grieß komplett aufgequollen ist. Zucker dazugeben. Dann entweder eine Kirsche aus dem Glas drauf geben und mit einem EL Kirschwasser drauf tröpfeln oder den Espresso drüber geben. Mit weißer, geriebener Schokolade schmackhaft machen. Wer möchte gibt nun noch ein bisschen Zimt drüber. Lecker!

und ab damit zum sweet treat

Sonntag, 15. März 2015

preview


Ein kleiner Einblick in die kommende Woche der guten Dinge: es wird ein wenig österlich. Es wird lecker süß gebacken, einige Gedanken folgen am Mittwoch. Für den Donnerstag haltet eure Bücher bereit! In dieser Woche werde ich ein ganz besonderes Buch vorstellen - es geht um Gegensätze! Und am Freitag werde ich euch eine ganz einfache, aber sehr wirkungsvolle Bastelidee mit auf den Weg geben. Habt einen schönen Sonntag!