Sonntag, 30. November 2014

Wochen(glück)-Rückblick 291114

Was mich diese Woche glücklich gemacht hat:

meine Kinder! Unsere 5 Töchter sind die wirklich guten Dinge unseres Lebens! 

Ein Ausflug mit Wasserfall und .. meine Kinder! 

Und natürlich auch der erste Advent..


Was andere Blogger glücklich gemacht hat, seht ihr bei Fräulein Ordnung... hier entlang.

Donnerstag, 27. November 2014

Vor dem Advent


Die guten Dinge liegen in den kleinen Schritten, die wir täglich machen, die wir unseren Kindern beibringen. Aber um unseren Kindern die kleinen guten Schritte zeigen zu können, dürfen wir nicht gehetzt durch das Leben rennen. Uns darf das Licht nicht am 2. Weihnachtsfeiertag abgestellt werden, weil die Stromrechnung nicht bezahlt wurde. Wir lernen nichts mit leerem Bauch oder mit Komplexen. Wir wachsen nicht selbstbewusst heran, wenn es am nötigsten fehlt.

8,3 % der deutschen Kinder leben in Armut (siehe Statistik). Das sind 8,3% zu viel. Und die Zahl wächst. Gestern erreichte mich dazu eine Email von Andreja. Sie hat einen sehr interessanten Artikel dazu geschrieben und auch publiziert. Und ich möchte euch heute diesen Artikel sehr ans Herz legen.

Der Blick über den Tellerrand sollte eigentlich jeden Tag stattfinden. Aber gerade vor dem Advent, wenn sich viele auch im Bekanntenkreis darüber aufregen, wie nervig und stressig der Advent ist, sollten wir inne halten. Wir sollten um uns sehen und wahrnehmen, dass es Menschen gibt, die keine beschaulichen Weihnachten feiern. Deren Kinder kein Frühstück mit bekommen, weil kein Essen mehr im Haus ist. Die keinen Zugang zu musikalischer Bildung haben, die keinen Zugang zu Vereinssport haben, weil das Geld schlicht fehlt. Und deren Strom abgestellt werden kann, weil die Rechnung einfach nicht bezahlt werden konnte. Wir müssen sehen, dass es eine gesellschaftliche - eine soziale Frage gibt in diesem unseren reichen Land, die ganz offensichtlich immer noch nicht von der Politik gelöst wird, sondern von Vereinen wie z.B. der Deutschen Lebensbrücke e.V. oder der Arche in Berlin.

Damit Kinder aus Einkommensschwachen Familien ein Frühstück bekommen, damit sie den gleichen Zugang zu Bildung und Sport haben können, brauchen diese und andere Vereine Spenden. Macht mit! Mit kleinen Schritten die guten Dinge erreichen! Mit kleinen Schritten gegen Kinderarmut in Deutschland!

Mittwoch, 26. November 2014

Wenn Mutti Migräne hat.. Mittwoch ist Leben Tag


Kopfweh hatte ich immer schon - auch als Kind. Aber die Migräne kam erst mit den Kindern. Und sie wurde mit jeder Schwangerschaft schlimmer. Der Grund ist sicher mein vorschreitendes Alter. Der wichtigere Grund aber ist bei mir der Beckenboden. Neulich traf ich eine sehr gute Bekannte und sie gestand mir, dass sie an Tagen der Migräne kaum noch Herr bzw. Dame ihrer selbst ist. Auch sie hat mehrere Kinder und auch bei ihr haben die Schwangerschaften dazu geführt, dass der Beckenboden sehr weit nach unten ging, sich die Organe gering verschoben und Nerven nun ab und zu, gerne bei Wetterwechsel, Theater machen. Meine Kinder nennen mich schon liebevoll den Wetterfrosch. Wenn das Wetter all zu lange nervt, weil es regnet oder ungemütlich ist, dann werde ich immer wieder mit Hoffnung gefragt: und hast du Migräne!? Bei einem Nein kann es vorkommen, dass sie enttäuscht sind.

So, aber nun mal Spaß beiseite, eine kranke Mutter, eine Mutter mit Migräne oder anderem chronischem Kram, den kein Mensch braucht, ist the worst case ever. Es gibt nichts schlimmeres. Für die Kinder nicht und auch nicht für die Frau. Wenn das einzige Bedürfnis darin besteht, im Bett liegen und schlafen zu können, aber es kleine Kinder naturgemäß schwer machen, dann ist manchmal guter Rat teuer. Ich höre oft, dass in einem solchen Fall die Kinder zu Großeltern gehen können. Super, wer die Möglichkeit hat. Auch Freunde und Nachbarn können manches auffangen. Aber nur manchmal. Medikamente rechtzeitig nehmen, ist auch o.k. und der Schmerz ist mit Unter leichter zu ertragen. Aber was tun, wenn alles nicht mehr greift? Lasst ihr eure Kinder dann schon mal vor den TV oder ans Pad? Ich schon!

Kinder lernen schnell, wie sie die Mama unterstützen können, wenn sie dürfen. Große Kinder können auf die kleinen aufpassen. Und alle können lernen, das Haus für eine halbe Stunde leise zu halten. In meinem Fall reicht das - Gott sei dank. Und bei euch? Wie schafft ihr solche Engpässe im Alltag? Übrigens manches in der Schmerztherapie lässt sich durch ein gezieltes Training zumindest kontrollieren. Beckenboden Training hat bei mir zum Beispiel schon einiges bewirkt. Aber ganz ohne Migräne leben werde ich wohl nicht mehr können. In diesem Sinnen: gute Besserung.

Dienstag, 25. November 2014

Creadienstag 151 - kleine Geschichten für den Advent - der alternative Adventskalender



Wir haben seit einigen Jahren eine sehr schöne "Tradition". Unser Adventskalender besteht für jedes Kind aus 24 Bohnen - 24 Glücksbohnen. Keine Sorge, unsere Kinder bekommen auch die ganz "normalen" Adventskalender mit Schokolade oder kleinen Häuschen oder auch Lichtern. Aber diese werden immer morgens geöffnet - in aller Eile und mit großer Hektik. Da fehlte uns Eltern immer ein wenig die Ruhe, die eigentlich im Advent herrschen soll. Es ist ja im Advent ein ganz klein wenig so, wie der letzte Monat vor der Geburt - innere Einkehr und Vorfreude auf das Fest. Nun ja... Aber seit ich seit einigen Jahren nun regelmäßig in verschiedenen Adventsgärtlein war, wollte ich auch die Ruhe und Einkehr in unserem Haus haben. Ich fand die Geschichte mit den Glücksbohnen, adoptierte sie und möchte sie nun an euch weiter geben.

Jeden Abend der Adventszeit wird eine Bohne aus der Tüte genommen und aufgezählt, was heute Gutes geschehen ist - vor den anderen oder auch gerne allein. Dann kann die Bohne in die Erde gesteckt und begossen werden. So finden wir das Schöne des Alltages in der Vorweihnachtszeit. Und mit ein wenig Glück die Kinder einen kleinen Sprössling an Weihnachten.
 Die 24 Glücksbohnen sind mein Beitrag zum 151 creadienstag. Hier entlang, um die anderen Ideen zu sehen.

Montag, 24. November 2014

Montag ist Rezepte Tag- we love cooking



Letzte Woche waren alle krank - auch ich. Also konnte auch keiner einkaufen gehen. Essen will aber doch auf den Tisch kommen und zwar leckeres. Nicht während alle im Bett lagen. Da reicht die einfache Suppe. Doch sobald die Kräfte zurück kehren, wollen die Kinder etwas leckeres essen. Sie stöbern durch das Haus, suchen unter Sofakissen (ich weiß nicht, was sie da suchen), durchwühlen ihre Geheimverstecke. Es erinnert mich immer ein wenig an das Buch "Der Murr - oder die Entdeckung  des Honigs" von Toon Telegen.   Da erwacht der Murr eines morgens und sucht nach etwas leckerem. Er schreit es hinaus in die Welt und dann geht er es suchen, um festzustellen, dass etwas leckeres immer da und immer weit weg sein wird.

So oder ähnlich ging es meinen Kindern also am Wochenende. Wieder ganz bei Kräften wollten sie etwas leckeres, sie wollten etwas zu essen und ich gab ihnen zu essen. Danach war der Kühlschrank leer. Naja beinahe. Heute ist Montag und ich müsste etwas kochen - etwas leckeres, versteht sich. Aber außer der "Vorräte", die Frau im Haus hat, ist nichts mehr da. Das leckere muss also erst noch entstehen. In diesen Momenten bin ich froh, dass der Vorratsspeicher voller Kartoffeln, der Keller mit  Gemüsen gefüllt und immer eine Dose Thunfisch - aus nachhaltigem Fischfang - im Haus ist. Und ich bin so froh, immer noch das eine oder andere Kochbuch im Haus zu haben. Dann gehe ich auf Recherche nach unserem Mittagessen. Also gibt es heute Thunfisch-Bällchen mit Pellkartoffeln und Quark. Ich koche immer genug Pellkartoffeln, um am Abend noch Kartoffelauflauf oder Bratkartoffeln machen zu können.

Thunfisch - Bällchen sind ein schnelles, einfaches Gericht. Und ich bereite sie eigentlich genauso zu wie Fleischbällchen. Eine Dose Thunfisch mit Frischkäse, Grieß und Mehl zu einem schnellen Teig verkneten. Aus diesem Teig kleine Bälle formen und in einer Pfanne knusprig braten. Schmeckt am besten mit frischem Brot oder eben Pellkartoffeln mit Quark.

Last week we have been sick - all of us. Even me.  So no one was shopping. But the kids demanded something "Leckeres", I mean not as long as they were actually sick. But afterwards. they were running around the house hoping to find something sweet and tasty. Like the Murr from that book. So I cooked something tasty. And than the fridge was empty. Today is monday - lucky for me there are still potatoes and vegetables in the house. Not much, but enough to cook etwas leckeres.... in my case: tina fish. Bring the fish together with flour and farina and fresh cheese. Salt it. Roll it to small balls and roast them. So tasty!

https://www.bloglovin.com/blog/13221043

Samstag, 22. November 2014

Wochen(glück)-Rückblick 221114 inspired by Fräulein Ordnung

Wochen(glück)-Rückblick inspired by Fräulein Ordnung... was andere glücklich macht, sehr ihr hier.

Was mich diese Woche glücklich gemacht  hat....
what made me happy ...

einen Ausflug zum nahen Fluss
a day at the river


ein neues Jugendbuch, das meine Sammlung bereichert und für schöne Lesestunden sorgte - mit den großen Kindern. und bei der Gelegenheit wurde noch ein wenig Geschichte doziert - von mir natürlich.
a new book - for the older kids. Most fun, some thinking and I took the chance for some history lessons.


die ersten Weihnachtsplätzchen gebacken von den Kindern und den Freunden der Kinder und von mir........
first seasons backing



ein wenig basteln
some crafting by the end of the week.


und natürlich das Baby
and of course: my baby!

https://www.bloglovin.com/diegutendinge

Freitag, 21. November 2014

{this moment} inspired by soulemama

{this moment} ~ A Friday ritual. A single photo - no words - capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember. 

crafting friday - umhäkelte Teelichter




Heute ist Basteltag auf die guten Dinge. Und wie immer möchte ich ein einfaches Bastelprojekt vorstellen, das Kinder ab 8 Jahren auch gerne alleine durchführen können.


Die guten Dinge liegen ja bekanntlich in der Einfachheit - manchmal und immer öfter auch im upcyceln. Ein altes Glas - einst gefüllt mit einer Kerze vom Möbelschweden - kann entweder zum Trinken oder zum Basteln genommen werden. Einfacher Sternzwirn wird dank einfacher Maschen um das Glas geklebt. Dabei können Sterne, Landschaften oder Wolken entstehen. Am Ende noch Butterbrotpapier um den Boden kleben, damit das Licht der Kerze durch die schön geklebten Maschen fällt. Fertig. Übrigens ein ganz zauberhaftes Weihnachtsgeschenk für alle Omas und Tanten.

Good things are easy made things. Like this: an old glas got a new life with some crochet pattern. Simple patterns and simple glued on the glass. 


Mittwoch, 19. November 2014

Mittwoch ist Leben Tag - heute: manchmal braucht man was Süßes


Das Leben hat ja manchmal auch seine sauren Seiten. Zu viele Hausaufgaben, zu wenig Freunde, kaum Zeit für eigene Interessen. Meine armen Kinder. Gut, ich gebe zu, die Ironie der ersten Sätze tropft mir stark entgegen. Dennoch: den Stress der Kinder nehmen wir ernst. Neulich stand meine zweite Tochter  (10) vor mir und sagte: Mama, wird das eigentlich irgendwann mal besser mit dem Leben?
Ich wurde sehr betroffen und fragte nach: was bedrückt dich denn. was macht dein Leben denn so anstrengend?
Hach, meinte sie, die Hausaufgaben - es werden immer mehr.
Mmmh, eine in Mathe und zwei in Deutsch - das hält sich eigentlich noch in Grenzen.
Ja, aber meine Nerven sind echt am Ende, meinte das Kind. Sie könne nicht mehr.
Und während sie mir den Vortrag hielt über das Elend des Lebens im Allgemeinen und das des Nachmittags im Besonderen, schlich sie immer weiter in Richtung Süßigkeitenschrank.
Schließlich meinte sie: ich habe mir doch bei so viel Anstrengung was Süßes verdient.
Ha, dachte ich mir, daher weht der Wind. Was für ein unglaubliches langes Intro, nur um sich an mir vorbei zu mogeln und eine kleine, feine Tafel Schokolade zu ergattern.

Ist aber auch zu gemein, Muttern sitzt immer in der Küche und arbeitet und geht nur dann weg, wenn man eigentlich keine Zeit mehr hat, um sich heimlich still und leise am Süßigkeiten Schrank zu bedienen. Ich musste schmunzeln und meinte. Liebes Kind, das wird im Leben nicht besser. Es wird immer jemanden geben, an dem du dich mit List und Tücke vorbei schmuggeln musst, um die Tafel Schokolade zu bekommen. Aber es wird auch immer jemanden wie mich geben, der dir diese Tafel einfach gibt, weil du wunderbar bist.

Dienstag, 18. November 2014

creadienstag


Der 1. Advent ist in greifbare Nähe gerückt. Zeit, an Post zu denken. Schnell und einfach sind die ganz kleinen, feinen Grüße an Neffen, Nichten, Onkel, Tanten oder auch Freunde. Alles, was es braucht sind zwei Kartons und Freude am Motivausschneiden.



Die Grußkarten zum Advent sind mein Beitrag zum creadienstag am 18.11.2014. Was andere Blogger erschaffen haben, seht ihr hier.

Montag, 17. November 2014

Montag ist Rezepte Tag - new recipe day


Wenn das Wetter eher traurig ist, dann braucht es eine fröhliche Küche. Aus dem Grau des Tages wird ganz schnell ein sonniger Tag, wenn die Küche warm, das Essen lecker und die Bäuche der Kinder voll sind. Deshalb haben wir gebacken und gebacken und gebacken. Zuerst Pfannkuchen, dann Waffeln, dann Plätzchen. Und nach soviel süß verlangt der Körper nach herzhaft. Also gab es ein schnelles Ragout fin und Quiche Lorraine für Kindergaumen. 

Sad weather needs a happy kitchen. Make the grey of the day disappear with a warm kitchen full of laughter and yummy food. So we became bakers. Pancakes, waffle and cookies. Need some real stuff? Here it is: a yummy and quick recipe for Ragout fin. 



Für ein feines Ragout fin braucht man Reste. Es ist eines der vielen klassischen Reste Gerichte, die unsere Küche bereichert. Für 6 Tassen braucht man ein viertel gekochtes Huhn, ein wenig  gekochte Pasta oder Reis, Béchamel Soße und kleine, feuerfeste Tassen. Dann werden die Zutaten gestapelt. Bei einem Ragout fin kommt zuerst die Pasta oder der Reis auf den Boden der Tasse. Hernach das Huhn in kleine Würfel geschnitten drüber legen. Wer mag kann jetzt noch Gemüse oder Zwiebeln drauf legen. Die Béchamel Soße aufgießen, bis das Huhn verschwunden ist. Käse drauf legen und ab in den Ofen. Nach ca. 15 Minuten ist das Ragout fin fertig. Aufpassen - die Tasse ist noch sehr heiß.

A Ragout Fin means left overs. Rice, pasta, chicken, cheese and  béchamel. First put the rice or pasta in the cup, then the chicken, then the cooked vegetables - if you want some. Fill the cup with béchamel. Cheese on the top. In the oven for 15 minutes.



Für die Quiche lorraine habe ich lange nach einem leckeren Rezept gesucht. Der Teig war mir persönlich immer zu schwer. Aber neulich habe ich dieses Buch entdeckt. Eine Quiche mit einem Blätterteig aufbacken, war ein echte Entdeckung. Schnell, einfach und sehr, sehr lecker. Ich habe die Füllung allerdings ganz klassisch gehalten - Speck und Zwiebeln. In diesem Sinne: guten Appetit. 

I was searching for an interesting Quiche Lorraine recipe for years. Now I have found one. Get the book and be pleased. 

Samstag, 15. November 2014

Wochen(glück)-Rückblick 151114 inspired by Fräulein Ordnung

In dieser Woche hat mich ein wenig Sonne, sehr viel frische Luft und ein neues Buch sehr glücklich gemacht. Seht selbst.


ein sonniger Morgen...
one sunny morning


mit dieser Aussicht..
with a spectacular view


die Kinder auf ihren Rollern
kids on the move


wundervolles Kinderbuch aus der Bücherei entliehen
beautiful RITA - lovely book


Das war meine Woche. Das Glück der anderen seht ihr hier.

Freitag, 14. November 2014

{this moment} - inspired by Soulmama

{this moment} ~ A Friday ritual. A single photo - no words - capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember.

Freitag ist Basteltag - let's do some crafting


Mein alter Schlüsselanhänger gab unlängst seinen Geist auf. Also musste ein neuer her. Schnell und einfach habe ich den Schlüsselanhänger Eule gehäkelt. Mit der Wolle, die eigentlich für Mützen ist, musste ich 15 Maschen aufnehmen. Mit der einfachsten Häkelweise habe ich dann 10 Reihen gehäkelt. Die schmalen Seiten der Eule zusammengehäkelt. Mit Wolle ausgestopft. Dann Augen, Schnabel und Flügel drauf gestickt. Fertig. Das Basteln hat keine 10 Minuten gedauert. Perfekt auch für Teenager Geburtstage - weil zeitlich überschaubares Basteln.

I had this old key chain. Boring and finally lost. So I decided to crochet a new one. Tiny little owl. I took 15 stitches and 10 lines. Closed the smaller sides. Filled it with wool. Finally stitched applications. Done. 

Mittwoch, 12. November 2014

Mittwoch ist Leben Tag, heute: Markenwahn


ich mag eigentlich keine Markenklamotten, sagt die Bekannte, die vor mir steht. Ihr Kind eingehüllt in Hollister und Esprit, an den Füßen Ugg Stiefel, steht vor mir und grinst. Aha, denke ich, das sehe ich.
ich mag C&A und H&M - da gibt es auch diese tollen Bio Sachen. Aber unsere Kinder tragen so was leider nicht. Sie finden die Sachen nicht cool genug.
Die Bekannte vor mir trägt selbst nur teure Klamotten, auf denen das rote Kreuz oder bekannte Namen gut sichtbar zu lesen sind. H&M kann ich nicht erkennen. Was denn nun? Ich beschließe sie darauf anzusprechen.
Warst du mit den Kids denn bei H&M?
Aber sicher, aber da haben die absolut nichts gefunden.
Mmmhhh.
dann lieber teure Markenklamotten. Die sind ja auch nicht so schädlich und unter besseren Bedingungen hergestellt, als die billigen.
Aha.... ich werde immer sprachloser. Die gute Dame vor mir lebt in einer anderen Welt als ich. Ich sage: ach, wo stellt denn Hollister seine Klamotten her?
So genau weiß ich das auch nicht, aber besser als H&M ist es alle mal.
Tatsächlich... ??? Nun da sollte sie sich wohl besser informieren. Ehrlich wäre doch, ich kaufe die Marken, weil ich es toll finde, mich finanziell auf so einfache Weise vom Rest der Welt abzugrenzen.

Meine sonst so Mode resistente Tochter kam neulich und fragte mich, ob sie auch ein paar Teile mit Möwe haben dürfte. Auf meine Frage hin, warum, sagte sie: es würde ihr mehr Selbstvertrauen geben, wenn sie wüsste, dass sie mithalten kann. Jetzt bin ich in einem echten Konflikt. Auf der einen Seite möchte ich nicht, dass unsere Kinder es nötig haben, mithalten zu müssen. Auf der anderen Seite kann ich ihren Standpunkt sehr gut verstehen. Es macht keinen Spaß wegen falscher Kleidung ausgegrenzt zu werden.

Wie werten wir uns auf und wie bringen wir unseren Kindern bei, was wertvoll ist und wie man mit anderen Menschen wertvoll umgeht. Das Zauberwort heißt Respekt. Das andere heißt Empathie. Und egal, wie lange ich bei meiner Bekannten suche, beides kann ich einfach nicht finden. Übrigens das hat nichts mit H&M zu tun.

Dienstag, 11. November 2014

creadienstag - up cycling und eine Cremebox


Eines der guten Dinge an einem großen Haushalt sind die vielen kleinen Schachtel und Tuben, die immer wieder anfallen. Diese guten Dinge sind hier kein Müll. Diese guten Dinge werden wieder verwendet. Und deshalb zeige ich euch heute meinen Adventskalender in der Box. Es ist mein Projekt für den creadienstag am 11. November. Eine alte Creme Dose wurde hierfür einem neuen Leben zugeführt. Das beste daran ist, dieser kleine Adventskalender ist individuell befüllbar und ganz einfach mit der Post zu verschicken.


Ich habe zuerst die Cremebox gereinigt. Dann Papier zugeschnitten und aufgeklebt. Hernach beschrieben. Der Inhalt ist bei einem Mädchenhausalt einfach - Perlen. 24. die am Ende zu einer Kette zusammen geführt werden können. Viel Spaß beim Nachbasteln.

Montag, 10. November 2014

Montag ist Rezepte Tag - monday let's do some cooking

In den letzten Tagen waren die Kinder ein wenig angeschlagen. Hühnersuppe ist eine gute Möglichkeit, um mit grippalen Infekten fertig zu werden. Eine andere ist ein gutes, deftiges Gulasch vom Rind. Das Rindergulasch meiner Oma birgt ein yam-yam Geheimnis. Und das werde ich heute verraten. Verzeih mir Oma.


Aber Spaß beiseite: das Geheimnis liegt im Anbraten des Fleisches. Das Rindfleisch muss für ein wirklich gutes Gulasch ganz knackig angebraten werden. Dann wird es in Honig geschwenkt. Wieder anbraten. Und jetzt muss man wirklich aufpassen. Denn wer hier den richtigen Zeitpunkt verpasst, kann das Fleisch wegschmeißen. Der Honig darf nicht verbrennen. Sobald alles karamellisiert riecht, sofort Tomatenmark drüber geben und mit einer Brühe ablöschen. Nun das Ganz für mindestens 1 Stunde kochen. Dann für mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren heiß machen. Dieses Gulasch essen alle bei uns - auch die ganz kleinen.


Und das braucht ihr:
1 Kilo Rindergulasch
1 Zwiebel
Honig
Sahne
Brühe
Tomatenmark

Zwiebeln werden übrigens extra angebraten und später hinzugegeben. Ich serviere meist Nudeln dazu. Aber wer lieber Kartoffeln mag, liegt auch goldrichtig. Guten Appetit.


Kids have been sick the last days. So I decided to cook a yummy Gulasch. My grandmother told me her secret and I want to share it with you. Forgive me granny. 
First you have to roast the meat. After that you will need honey as flavor. Careful now: do not let the honey burn. As soon as it smells sweet you have to bring the tomatoes in and deglaze the meat with broth. Cook it for one hour. Put it aside for an other one. Preheat it before you serve it. Bon Appetit.

Samstag, 8. November 2014

Wochen(Glück)Rückblick 8-11-14

Das größte Glück in dieser Woche war - man mag es kaum glauben - ein neues Waffeleisen. Das gab es beim Discounter für unglaublich günstiges Geld. Und da wir super gerne Waffeln essen, mein Waffeleisen aber gerade den Geist aufgegeben hatte, war das wie eine Belohnung für's Durchhalten.

Denn wir hatten eine wahrhaft anstrengende Woche. Kranke und überforderte Kinder, ein kaputtes Auto, ernsthafte Sorgen in der Schule - die Klassengemeinschaft ist faktisch nicht existent. Eine Baustelle folgte der nächsten. Es war wie verhext.

Dann aber kam der Einkauf beim Discounter. Eine alte Frau quetschte die Finger meiner dritten Tochter, als sie sich beim Fleisch bedienen wollte. Sie wurde frech und bellte noch im Laden, wie ungezogen mein Kind sei und dass ich als Mutter gefälligst aufzupassen hätte. Unglaublich. Natürlich blieb die Entschuldigung aus. Muss man sich so was wirklich gefallen lassen? Ich denke nicht. Meine Meinung über ihr unmögliches Benehmen, den Mangel an Manieren durfte sie sich noch anhören, bevor ich sie mit Schimpf und Schande aus dem Laden kehrte. Mit Wut im Bauch, aber dem guten Gefühl, mein Kind verteidigt zu haben, gingen wir dann in den nächsten Gang und was lag da??? Ein neues Waffeleisen!




das Baby wird immer größer und erfüllt mich mit größter Freude.




ein neues, ganz wunderbares Kinderbuch kam ins Haus.




und was soll ich sagen: endlich kam die ersehnte neue Lampe.


So wurde aus einer Woche voller Stress doch noch eine ganz wunderbare. Was andere Blogger mit Freude erfüllt, lest ihr hier.

Freitag, 7. November 2014

Freitag ist Basteltag - let's do some crafting


Heute bastele ich Laternen. Die letzten für dieses Jahr. In Schule und Kindergarten wurde bereits vor Wochen mit dem Basteln der Laternen begonnen. St.Martin steht schließlich vor der Tür.

Wir gehen auch jedes Jahr mit großer Freude auf den Zug. Singen, Freunde treffen, im Dunkeln spazieren gehen und das Beste: das Feuer. Eine Laterne ist für die jüngste hier. Keine Sorge: ich werde sie halten. Aber leuchten soll es ja doch.

Ich habe  mich für den Marienkäfer entschieden. Und was soll ich sagen, eine Laterne selber basteln ist wirklich einfach. Kurze Anleitung zum Selberbasteln deshalb heute auf "Die guten Dinge".



Ihr braucht: zwei Bögen schwarzes Papier, zwei Bögen rotes Papier, weißes Transparentpapier, blaues Transparentpapier, blaues Papier, Draht und bunter Klebestreifen.

You will need: 2 sheets of black and red paper, 1 sheet of blue paper, white and blue translucent paper, wire and masking tape

Und so wird's gemacht: schneidet je zweimal den Kopf des Marienkäfers aus der schwarzen Pappe, danach zwei mal rote Flügel. In die roten Flügel werden 5 Löcher geschnitten. Alles zur Seite legen. Das blaue Transparentpapier so zuschneiden, dass zwei kleinere Dreiecke entstehen. Die Dreiecke zwischen die roten Flügel kleben, so dass ein kleines Schwänzchen entsteht. Nun das weiße Transparentpapier in Streifen über die Löcher in den Flügeln kleben. Die Flügel umdrehen. Wiederholen. Den Kopf des Marienkäfers am oberen Ende der roten Flügel kleben. Augen aufkleben. Um beide Seiten der Laterne zu verbinden, nehmt ihr einen DIN A4 langen ca. 10 cm breiten Streifen Papier. Klebt diesen als Halbkreis zwischen die Flügel. Zu guter Letzt den Draht durchziehen und mit masking Tape verzieren.

let's craft: First cut out the head of the ladybug (black paper). After that cut out the wings of the ladybug (red paper). Take the blue translucent paper. Cut a triangle out of it. Glue it between the wings. Cut 5 holes in the wings. Glue white translucent paper over it. Turn both wings. Glue the head of the ladybug on top of the wings. Bring both wings together by glueing a sheet of black paper between them. last not least the wire and the masking tape. 

Donnerstag, 6. November 2014

Ein Monat "Die guten Dinge" - freezeplease


Luzia Pimpinella hat eine neue Monatsaufgabe auf den Weg gebracht: Momente. Also Erinnern. Ich mag das Erinnern. Deshalb zeige ich euch meine Oktobermomente als Collage. So ganz nebenbei freue ich mich, dass mein kleines Blog "Die guten Dinge" von euch so gut aufgenommen wurde. Ein Monat ist rum und es ist doch nur der Anfang.

Mittwoch, 5. November 2014

Mittwoch ist Leben Tag - dran bleiben


Mutter sein bedeutet oft: hinter her hetzen. Ich bin froh, dass die australische Kollegin Jodi bereits einmal darüber geschrieben hat. Catch-up mode - dran bleiben. Die Ziele sind mit Unter zu hoch gesteckt für uns Eltern und auch für die Kinder.

Neulich wollte meine Tochter unbedingt Waffeln anstatt des üblichen Geburtstagskuchens mit in die Schule nehmen. Ich bin noch beim Versprechen eingeschlafen. Natürlich habe ich es nicht geschafft, die Waffeln zur ersten Stunde dem Kind mitgeben zu können. Macht mich das zu einer schlechten Mutter? Ganz sicher nicht.

Zu spät kommen, Wohnung unordentlich, Kleidergröße 38 oder noch größer, keine frischen Socken mehr im Schrank  all das und noch viel mehr gehört einfach dazu, wenn man Kinder hat und vor allem, wenn die Kinder noch klein sind.

Die Waffeln habe ich dann doch noch gebacken, nachdem das Kind in der Schule war. Ich habe sie zur Frühstückspause gebracht und alle waren glücklich. Bei aller Hetzerei versuche ich den Stress mehr und mehr aus meinem Leben zu verbannen. Manches lässt sich eben nur erledigen indem man dran bleibt.

Dienstag, 4. November 2014

creadienstag


Der creadienstag ist eine wunderbare Gelegenheit ganz unaufgeregt seine neuesten kleinen und großen Schätze - selbstverständlich selbstgemacht - zu präsentieren. Mein Beitrag heute ist ein kleines Upcycling. Unlängst beim Discounter fand ich diese Baby-Hose. Das Grün - einfach unglaublich. Die musste mit. Ansonsten war die Babyhose ein wenig fade. Aber das lässt sich ja schnell ändern. Dazu einfach die Babyhose mit Spitze verzieren.
 Was andere Blogger so entworfen haben, seht ihr hier.

Montag, 3. November 2014

Montag ist Rezept-Tag - Hühnersuppe und Pfannkuchen sind die guten Dinge


Hungrig stürmen die Kinder das Haus - Schule und Kindergarten machen Bäuche kalt und leer. Ich versuche immer, ein vollwertiges Essen auf den Tisch zu bringen. Aber manchmal reicht auch Hühnersuppe mit Pfannkuchen. Ich kenne kein einziges Kind, das diese Kombination aus Herzhaft und Süß nicht mag. Für die Hühnersuppe brauche ich ein Suppenhuhn - schön fett, am liebsten Bio, niemals aus der Tiefkühltruhe. Karotten, Zwiebeln, Salz und ganz wichtig: Buchstabennudeln.

Pro Kilo Huhn 1 Liter Wasser aufkochen. Sobald das Wasser kocht, das Huhn hineingeben. Das Huhn muss mindestens 1 Stunde pro Kilo kochen. Das Gemüse koche ich in einem extra Topf. So kann sich jeder selbst bedienen und entscheiden, wie gemüsig sein Essen sein soll. Die Buchstabennudeln müssen erst kurz vorm Servieren der Suppe in einem extra Topf gekocht werden.  Die Hühnersuppe wird mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Für die Pfannkuchen nehme ich das alte Rezept meiner Mutter, Oma, Uroma usw. Auf 500 Gramm Mehl werden 2 Eier zerschlagen, 200 Gramm Zucker untergerührt, Keimöl hinzugeben (5 EL) und soviel Milch verarbeitet, bis der Teig schön sämig wird. Alles gut miteinander verrühren und einzeln gold-braun backen.

Die Ruhe am Tisch ist wunderbar, die Bäuche der Kinder sind gefüllt und warm. Alle sind satt, manche sind müde und machen Mittagspause. Jetzt kann die zweite Tageshälfte kommen.